AUSGEFALLEN wegen Dauerregen: „Tübinger Kaffeetafel“ in der Platanenallee

Leider ist diese Aktion sprichwörtlich ins Wasser gefallen.

Nach dem erfolgreichen Start der Mehrwegbecher-Aktion im Frühjahr 2016 und der jüngsten Veranstaltung eines Stocherkahnfrühstücks mit Mehrwegbechern, macht das Tübinger Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ erneut mit seiner BESSER BECHERN-Kampagne von sich reden:

Am Sonntag, den 18. September 2016 kann während des Umbrisch-Provenzalischen Marktes in der Zeit von 12 bis 16 Uhr nach dem ERBE-Lauf auf der schattigen Platanenallee an einer langen Kaffeetafel Platz genommen werden.

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Frühstückskahn

Am 7. August 2016 legte der erste Tübinger „BESSER BECHERN-Frühstückskahn“ am Hölderlinturm ab. Bei schönem Sommerwetter genossen 16 Gäste aus Tübingen und Umgebung ein reichhaltiges Frühstück auf dem Neckar – mit fairem Kaffee und Mangosaft, regionalem Apfelsaft und einer Backwarenauswahl von der Hofkonditorei Röcker. Getreu dem Motto BESSER BECHERN gab es bei diesem Frühstück die Getränke nur in Mehrwegbechern. So sah man auf dem Kahn die bunten Tübinger KeepCups wie auch unterschiedlichste mitgebrachte Mehrweggefäße. Die Besucher waren begeistert. Frühstück wurde bislang auf dem Stocherkahn noch nicht angeboten.

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Horber Schülerinnen räumen Tübingen mal so richtig auf!

Am 20. Juli 2016 haben wir gemeinsam mit den Schülerinnen vom MGG Horb in Tübingen Müll gesammelt, um auf die Plastikproblematik von Einwegverpackungen hinzuweisen.

RTF1 war freundlicherweise dabei und hat dieses Video zusammengestellt.

     

    Becherheld: Der Vorreiter aller Helden.

    Die Becherheld-Kampagne der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hat grandiose Vorarbeit geleistet, stellt jede Menge Infomaterial bereit und arbeitet auf allen Ebenen an dem Problem des beschichteten Einwegbechers.

    Mehr dazu auf www.becherheld.de

    Becherhelden BECHERN BESSER!

    Faszinierend

    Es ist ziemlich faszinierend, dass...
    Plakat zum ersten Aktionstag über die Absurdität des beschichteten Einwegbechers.

     

    Das Plakat gibt es hier als .pdf-Datei zum Herunterladen und verbreiten.
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    NOWASTE

    Der Nowaste-Mehrwegbecher ist die Alternative für unterwegs, die

    • zu 100% in Deutschland und
    • zu 100% aus natürlichen Rohstoffen

    hergestellt wird. Mit Firmensitz in Hanau (gleich neben Frankfurt am Main, also ca. 225 km von Tübingen entfernt) ist er nicht nur ein regionales Produkt, sondern wird aus einem Abfallprodukt der Papierindustrie hergestellt: Lignin.

    Restbestände gibt es immer noch am Unistand.
    Offizielle Webseite des Unternehmens Nowaste: www.nowaste.eu.

    Nowaste ist zwar aus Holz, rettet aber trotzdem Bäume.
    Das Plakat zum ersten Aktionstag hängt noch immer in der Universitätsbibliothek und zeigt Kaffeeunterwegsgenießer*innen eine Alternative zum beschichteten Einwegbecher.

    KeepCup

    Der KeepCup ist das Flaggschiff der BESSER BECHERN Kampagne:

    • lebensmittelecht, spülmaschinenfest und sogar für die Mikrowelle geeignet
    • lohnt sich schon nach 15 mal verwenden (im Vergleich zu Einwegbechern)
    • über 1500 mal wiederverwendbar (bei starkem Gebrauch, also mehr als 3 Jahre)
    • spart in einem Jahr mehr als 99% der Müllmenge gegenüber Einwegbechern
    • hergestellt aus recyceltem Polypropylen (PP), Polyethylen (LDPE) und Silikon
    • und kann am Ende wieder recycelt werden!

    Doch es braucht keinen KeepCup, um BESSER BECHERN zu können!
    Jede Art Mehrwegbecher zählt, denn beim BESSER BECHERN geht es nicht darum, bunte Becher zu verkaufen, sondern Kaffeegenießer*innen unterwegs einen Anreiz zu geben, auf beschichtete Einwegbecher zu verzichten.

    Mit jeder Bestellung stehen neue Farbvarianten des KeepCups zur Auswahl.
    Mit jeder Bestellung stehen neue Farbvarianten des KeepCups zur Auswahl.

    Mehr Infos zum KeepCup gibt es auf der offiziellen Webseite.

    tü-go steht in keinem partnerschaftlichen Verhältnis zu KeepCup. Nachdem lange Zeit von der Universität Tübingen verschiedene Becher zum Verkauf angeboten wurden, hat sich herausgestellt, dass der KeepCup von den Studierenden am besten angenommen wurde. Da tü-go es wichtig ist, dass sich möglichst viele Coffee-to-go-Trinker*innen mit dem Mehrwegbechersystem anfreunden, fiel die Wahl schließlich auf den KeepCup.

    Papperlapapp: Namen und ihre Auswirkungen

    Pappbecher. So wird er meist genannt. Und so könnte man vermuten, er bestünde lediglich aus Pappe. Damit wäre er Papier- oder sogar Biomüll-tauglich.

    Durch geschickte Namensgebung werden Produkte gerne besser dargestellt als sie in Wirklichkeit sind.

    So werden Konsequenzen verschleiert und den Nutzern wird etwas vorgegaukelt.

    Die Wahrheit ist:

    Der beschichtete Einwegbecher besteht aus mehr als nur Pappe: Er ist von innen mit Kunststoff beschichtet. Effektiv ist er dadurch nicht recycelbar und wandert, häufig über den Umweg des Gelben Sackes, in den Restmüll.

    Der Coffee-to-go-Becher ist zwar größtenteils aus Pappe, von innen aber mit Kunststoff beschichtet. Deswegen ist er nicht recycelbar und somit Restmüll.
    Der Coffee-to-go-Becher ist zwar größtenteils aus Pappe, von innen aber mit Kunststoff beschichtet. Deswegen ist er nicht recycelbar und somit Restmüll.

    Plakat: Einwegbecher weg!

    Zum zweiten Aktionstag wurde dieses Plakat erstellt. Zufälligerweise hat es farblich (und natürlich thematisch) so gut zur Universitätsbibliothek gepasst, dass es auch Wochen nach dem Aktionstag links und rechts an den Schiebetüren des Haupteinganges seine wichtige Nachricht verkünden kann.

     

    Plakat zum zweiten Aktionstag der Tübinger Kampagne gegen Einwegverpackungen
    Plakat zum zweiten Aktionstag der Tübinger Kampagne gegen Einwegverpackungen

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