Kaffee-Mehrwegbecher für Esslingen auf Probe

Die Stadt Esslingen will nun auch einen Pfandbecher einführen gemäß dem Vorbild von Tübingen und Freiburg. Nach diesem Ansatz, ist die Grundvorraussetzung für solch ein Projekt, dass sich Cafés und Bäckereien finden, die freiwillig mitmachen. Diese bekommen von der Stadt kostenlos die Mehrweg-Pfandbecher zur Verfügung gestellt. Die Becher geben die Geschäften gegen ein Pfand von einem Euro, den die Kunden hinterlegen, aus. Die Becher bekommen ein schönes städtisches Logo und dienen somit auch als Souvenir.

Man will im nächsten Haushalt 2017/2018 über die Umsetzung beraten und jetzt  erstmal abwarten, wie das Modell in Freiburg läuft.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

KeepCup: Hochschule Niederrhein

Nachhaltiger Kaffeegenuss mit dem KeepCup

Der Coffee-to-go gehört zum Studierendenleben dazu wie das Smartphone.Das Problem am Coffee-to-go ist, dass meistens Pappbecher genutzt werden. Und diese verursachen eine riesige Menge Müll. Die Hochschule Niederrhein möchte hier der Müllproblematik nun auch mit Mehrweg-Bechern entgegenwirken. Ab sofort gibt es im Campus-Shop der Hochschule Niederrehein auch den hochschuleigenen „KeepCup„.

 

 

Quelle: Hochschule Niederrhein
              rp online

 

Trash Max – Garbage Road

Trash Max – als Kämpfer gegen Müll am Campus

„Wenn die Uni im Müll erstickt, tragen wir alle Schuld daran – doch bevor alles im Chaos endet, müssen wir etwas tun!“

Der von Studenten gedrehte „Trash Max“ läuft derzeit in den Hörsälen der Uni Tübingen vor Beginn der Vorlesungen und soll helfen, gegen Tonnen von Müllbergen anzukämpfen.

Coffee-to-go-Becher sorgen für Müllberge. Dass solche Becher der Umwelt schaden, hat die Uni schon an Infoständen und mit Plakaten publik gemacht. Nun werden die Studenten mit einem emotionalen Film, den Studenten für die Zielgruppe umgesetzt haben, aufgerüttelt.

Es wird mit dem Studierendenrat geprüft, ob ein Einsammeln der benutzten Keramikbecher, die auf dem ganzen Campus verteilt sind, möglich ist. Denn flächendeckend ein Pfandsystem einzuführen, wie dies Freiburg ausprobiert hat, sei an der Uni Tübingen nicht so leicht umsetzbar.

Quelle: Eberhard Karls Universität Tübingen
             Stuttgarter Zeitung

 

Besser Bechern im TEDx Tübingen Salon

Heute abend, 4.4.17, findet im und um viertelvor ein TEDx Tübingen Salon statt. Diesmal mit dabei: Fred von tü-go.

4.4.17, 19:45, viertelvor, Egeriaplatz, Tübingen

Hier mehr Infos zum Event, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Es ist übrigens ein kleiner Vorgeschmack, zum großen TEDx Tübingen, an dem BESSER BECHERN ebenfalls auf der Bühne stehen wird. Man darf gespannt sein.

Art to stay

Einmal wieder Kaffegenießer*in sein!

Kunst trifft Müll. Daraus entsteht eine wirklich wirkungsvolle Darstellung, gekoppelt an einen humorösen Umgang mit der Problematik des Einwegbechers.

Bilder, Skulpturen und Wissenschaft haben im Rahmen der Hochschultage SUSTAIN IT der FU Berlin, diese Gratwanderung gemeister.

Mehr Info direkt auf ihrer Webseite inklusive Broschüre und jede Menge Bilder.

Mehrwegpfandsystem: Der Freiburg Cup

Freiburg schafft, was Tübingen noch fehlt: Ein Mehrwegpfandsystem.

Der SWR berichtet mit Verweis auf die Tübinger Initiative tü-go. Leider nur im Text und nicht im Video. Aber wer weiterklickt, kommt auch zum Video unserer ersten Aktion.

Das ganze mit etwas Hintergrundbeat auf Das Ding:

Quelle: baden.fm.

Sogar das ZDF berichtet.

Die Geschichte eines Plastiklöffels

Pünktlich zum heutigen Gruppenaktionstag von Greenpeace gegen Mikroplastik, hier ein Video über die glorreiche Erfindung des Plastiklöffels – absolut analog zum beschichteten Einwegbecher.

Greenpeace stellt unglaublich viel Material zur Verfügung, um dem Mikroplastik aus dem Weg zu gehen, z. B. einen Einkaufsratgeber. Dennoch müssen wir auch politisch etwas bewegen, um die schleichende Vermüllung der Meere aufhalten: Unterzeichne die Petition hier.

In ähnlicher Weise, aber etwas günstiger, haben wir für den ersten Aktionstag ein Plakat erstellt:

Es ist ziemlich faszinierend, dass...
Plakat zum ersten Aktionstag über die Absurdität des beschichteten Einwegbechers.

Weitere Initiativen:

Gift im Pappbecher?

Ein schon etwas älterer Artikel in der Welt (2014), zeigt die noch stets aktuelle Unsicherheit auf, ob die Beschichtung der Einwegbecher gesundheitsschädlich ist.

Ist die Beschichtung im Inneren des Einwegbechers gesundheitsschädlich?

Selbst Becherheld umgeht dieses Thema geschickt, indem es einfach nicht angesprochen wird. Dies ist etwas unbefriedigend, aber legitim, denn es gibt genug andere Gründe, die für eine Abschaffung der Einwegbecher sprechen.

Anfragen unsererseits berufen sich ebenfalls auf strenge Standards im Lebensmittelsektor, lassen aber auch erahnen, dass es zu dieser Problematik noch viel Forschungsbedarf gibt.

Zum Artikel: Coffee to go – Wenn Gift im Pappbecher steckt.
Ebenfalls interessant: Papperlapapp: Namen und ihre Auswirkungen

 

f*c*book: coffee-to-go-again

Wer ein f*c*book Konto hat, die coffee-to-go-again-Aktion cool findet und aktiv werden möchte, bitte melden!

Denn es gilt die Tübinger Geschäfte einzutragen, bei denen man BESSER BECHERN kann.